27 Dez

Weihnachtsgeschenk: Seneca-Studie

Wir betrachten diese Studie und diesen Text von Klaus Zierer (Professor für Schulpädagogik an der Uni Augsburg) in der ZEIT (Nr. 54 vom 23. Dezember 2020) als ein Weihnachtsgeschenk an Schulen und Eltern. Nicht weil die Ergebnisse sensationell sind, sondern weil der Hinweis darauf, dass Schule immer auch Beziehungsarbeit ist, so gut zum Wiederanfang des Präsenzunterrichts passt.

Gerade wollen wir vom IfpB Mein Corona-Jahr schreiben, da flattert mit der Weihnachtausgabe der ZEIT ein echtes Geschenk für Pädagogen ins Haus.

Dort steht es nun noch einmal als Ergebnis einer Befragung und für alle zum Mitbuchstabieren: Schüler gehen gerne in die Schule, weil sie dort ihre Freunde treffen wollen. In den ersten Schuljahren ist die Lehrerin noch ganz wichtig, später wird es immer mehr die Peer-Group. Das ist dann auch oft die Bindung, die bleibt und die mit grundlegend ist für den Lernfortschritt – meistens jedenfalls.

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18 Nov

Nicht schon wieder: Die Lerngruppen zerreißen!

Heute machen wir Ihnen einen Vorschlag, wie Sie Abstand und Hygieneregeln einhalten können, ohne die Lerngruppen zu zerreißen.

Die Kanzlerin will es, die Bundesländer eher nicht: Aus Gründen des Infektionsschutz in der Schule die Abstandsregeln (wieder) in Kraft setzen. In der Tat ist es merkwürdig: Beim Lernen in der Schule dürfen Ali, Paul und Clara die Köpfe zusammenstrecken, beim Spielen am Nachmittag im Park dürfen sie es nicht. Wer soll das verstehen?

Die Kultusminister halten am Präsenzunterricht fest, weil sie wissen: Lernen ist eine Gemeinschaftsleistung. Kinder lernen – entgegen landläufiger Meinung – nicht von ihren Lehrpersonen, sondern beim gemeinsamen Tun. Aufgabe der Lehrpersonen ist, dafür zu sorgen, dass das gemeinsame Tun der Kinder zielführend im Sinne der zu entwickelnden Kompetenzen ist.

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