27 Dez

Weihnachtsgeschenk: Seneca-Studie

Wir betrachten diese Studie und diesen Text von Klaus Zierer (Professor für Schulpädagogik an der Uni Augsburg) in der ZEIT (Nr. 54 vom 23. Dezember 2020) als ein Weihnachtsgeschenk an Schulen und Eltern. Nicht weil die Ergebnisse sensationell sind, sondern weil der Hinweis darauf, dass Schule immer auch Beziehungsarbeit ist, so gut zum Wiederanfang des Präsenzunterrichts passt.

Gerade wollen wir vom IfpB Mein Corona-Jahr schreiben, da flattert mit der Weihnachtausgabe der ZEIT ein echtes Geschenk für Pädagogen ins Haus.

Dort steht es nun noch einmal als Ergebnis einer Befragung und für alle zum Mitbuchstabieren: Schüler gehen gerne in die Schule, weil sie dort ihre Freunde treffen wollen. In den ersten Schuljahren ist die Lehrerin noch ganz wichtig, später wird es immer mehr die Peer-Group. Das ist dann auch oft die Bindung, die bleibt und die mit grundlegend ist für den Lernfortschritt – meistens jedenfalls.

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17 Jun

Pädagogische Todsünde

geradezu toxisch….

Den Schulberater Michael des IfpB erreicht heute folgende Mail einer Gemeinschaftsschule in Berlin: „Wir haben heute „dein“ Modell in der SL-Sitzung beschlossen :-)“

Michael freut sich und antwortet: „ …. mein Modell ist zu viel der Ehre. Ich trommele dafür, aber Grundlage sind die pädagogischen Überlegungen aus dem IfpB (die dieser Blog zeigt). 

Hauptanliegen ist es, die drei von der LEOPOLDINA benannten größten Herausforderungen des Lernens auf Distanz (Homeschooling) zu verbinden:

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17 Mai

Digital (noch) nicht erreichbar?!

Die Zeitung (Münstersche Zeitung, 16.5.2020) meldet ein Problem:

Berlin – In der Corona-Krise konnten viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland digital nicht erreicht werden. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des „Schul-Barometers“, die am Freitag vom Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule Zug in der Schweiz veröffentlicht wurde. Nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Schulmitarbeiter gaben an, quasi alle Schülerinnen und Schüler erreicht zu haben. 14 Prozent der Schul-Mitarbeiter gaben an, dass immerhin zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen nicht über das Internet erreichbar gewesen seien. Zwölf Prozent meinten, dass 15 bis 20 Prozent digital nicht kontaktierbar waren. 14 Prozent erklärten, dass 25 bis 50 Prozent digital nicht angesprochen werden konnten. Bei acht Prozent der Befragten war die Erreichbarkeit besonders schlecht.

Was lernen wir daraus?

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