29 Dez

Mein Corona-Jahr 2020

Viel Enttäuschendes hat unser Schulentwicklungsberater 2020 erlebt, aber auch ungeheuer aus den besonderen Gegebenheiten gelernt. Am Ende ist er sogar euphorisch und verspricht, uns alle in ein neues Jahr 2021 zu begleiten, in dem es ganz besonders erfreuliche Entwicklungen im Bildungsbereich geben kann.

Alles war anders in diesem Jahr. Wie wohl das neue wird?
Wir wünschen Ihnen viele pädagogische und unpädagogische Glücksmomente!

Ein Ausnahmejahr neigt sich dem Ende zu. Zwischen den Jahren ist – auch bei uns im IfpB – Luft nachzudenken: Was ist anders geworden?

Ich habe unendlich viel Neues gelernt in diesem merkwürdigen Pandemie-Jahr. Den Prozess des Lernens mit allen seinen Irrungen, Wendungen und Wirrungen habe ich seit vielen Jahren nicht mehr so intensiv erlebt.

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27 Dez

Weihnachtsgeschenk: Seneca-Studie

Wir betrachten diese Studie und diesen Text von Klaus Zierer (Professor für Schulpädagogik an der Uni Augsburg) in der ZEIT (Nr. 54 vom 23. Dezember 2020) als ein Weihnachtsgeschenk an Schulen und Eltern. Nicht weil die Ergebnisse sensationell sind, sondern weil der Hinweis darauf, dass Schule immer auch Beziehungsarbeit ist, so gut zum Wiederanfang des Präsenzunterrichts passt.

Gerade wollen wir vom IfpB Mein Corona-Jahr schreiben, da flattert mit der Weihnachtausgabe der ZEIT ein echtes Geschenk für Pädagogen ins Haus.

Dort steht es nun noch einmal als Ergebnis einer Befragung und für alle zum Mitbuchstabieren: Schüler gehen gerne in die Schule, weil sie dort ihre Freunde treffen wollen. In den ersten Schuljahren ist die Lehrerin noch ganz wichtig, später wird es immer mehr die Peer-Group. Das ist dann auch oft die Bindung, die bleibt und die mit grundlegend ist für den Lernfortschritt – meistens jedenfalls.

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21 Dez

Vermasselter Weihnachtsferienstart

Wir bedauern das Versagen der Bildungsminister*innen der Länder

Die letzten Tage vor den Weihnachtsferien, Halbzeit im Schuljahr, sind eine Investition in das soziale Leben der Schulen. Der Ferienstart im Dezember hat für das gemeinsame Leben dort stets eine besondere Bedeutung: Lerngruppen verabschieden sich voneinander, in Vorfreude auf das Fest und den Jahreswechsel, Rituale gemeinsamen Feierns werden geübt, Zuwendung und Gemeinschaftsgefühl finden Raum und Zeit. Können für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen des Lebens erschöpft sich nämlich nicht nur im Sprechen fremder Sprachen oder dem rationalen Umgang mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften. Sie lernen hier Gesellschaft! Eingebunden sein in eine größere Gemeinschaft, jenseits von Familie und Freundesclique. Die schulische Lerngruppe, in die man zufällig hineingerät, wird durch Mitglied-Sein zur sozialen Herausforderung und bestenfalls ein Ort des Aufgehoben-Seins. Auch das ist Lernen fürs Leben.

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