28 Sep

Schlaue Worte aus Düsseldorf

Weisheit….

Heute sind wir mal ein bisschen ketzerisch…

„Eine wichtige Erkenntnis aus der Phase der Schulschließung lautet: Je besser Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, ihre Lernprozesse selbst zu steuern, mit anderen … zu kommunizieren und zu kooperieren sowie Lernwege und –produkte kritisch zu reflektieren, desto lernförderlicher kann Distanzunterricht organisiert werden.  … Diese Erkenntnisse gelten selbstverständlich nicht nur für den coronabedingten Sonderfall des temporären Distanzunterrichts, sondern ganz allgemein für Lernprozesse.“

Wer schreibt so schlaue Worte? Wer selbstständig sein Lernen steuern kann, der lernt erfolgreicher als derjenige, dem die Schule es abnimmt, den eigenen Lernweg zu bestimmen? Sind da womöglich Sozialrevolutionäre am Werke? Üble pädagogische Avantgardisten,

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10 Sep

Neues Lernen…

Wieso das Ringen um eine gelingende Zukunft von uns neues Bildungshandeln verlangt

Sehen Sie dazu: www.changeschool.part-o.de

Die Friday-for-Future-Bewegung verlangt von der etablierten Politik, rasch zu handeln, um die Klimakrise zu stoppen: Die Entscheidungsträger sollen frühere, heute als klimaschädlich erscheinende Entscheidungen als falsch erkennen, revidieren und durch veränderte Handlungsmuster ersetzen.
Aus Sicht der Pädagogik ist zu fragen: Wie soll das gehen?

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07 Sep

Und in den Schulen…?

Treffen der Norddeutschen Schulentwicklungsberater

Schule – eine Baustelle?!
(Aufgegebene) Landschule eines französichen 99-Seelen-Dorfes.

Viele Menschen sind als Berater*innen in Schulen tätig. Netzwerkarbeit ist dabei Trumpf. Am 1.9. haben sich, organisiert durch unser Institut, einige Netzwerker*innen des Netzwerkes norddeutscher Schulentwicklungsberater*innen digital getroffen und über ihre Sicht auf die Lage an Schulen nach der Wiederaufnahme des Unterrichts in Lerngruppen mit voller Besetzung ausgetauscht.

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26 Aug

Presse: Der Ton ändert sich…

Mundschutz, mal anders…

Danke Lars Laue (NOZ) und Walter Wüllenweber (Stern)

Schule beginnt in Niedersachsen. Der allgemeine Jubel hält sich in Grenzen: Lehrer blicken mit Sorge auf Schulstart (NOZ) und Wo kein WLan ist, ist auch kein Weg (Stern) titelt die Presse.

Zu Beginn der Pandemie gab es das übliche Lehrerbashing in den Medien, in der Krise viel Engagement von Lehrer*innen und etwas differenziertere öffentliche Einschätzungen. Jetzt titelt die NOZ in einem Kommentar von Lars Laue Die Lehrer ernster nehmen und in einem Stern-Artikel dieser Woche (Nr. 35, 20.8.20) taucht nicht wie üblich Lehrer Lämpel als Schuldiger auf, sondern Bildungspolitiker und Behörden, die die digitale Ausstattung der Schulen versemmelt haben.(Digitale Schulen: Warum alle mitreden und nichts gelingt).

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23 Aug

Schule ist keine Insel

Jetzt mal grundsätzlich…

Unser Blog Pädagogik der Gegenwart reflektiert zeitnah, was Bildungsinstitutionen heute umtreibt, ihre Pädagogen beschäftigt, ihre Kunden beschwert oder beglückt. Dabei ist uns auch wichtig, den der Blick über den Tellerrand der Tagespädagogik zu tun, innezuhalten und auf unseren Kontext zu schauen, heute mit ein paar grundsätzlichen Gedanken von Oskar Negt.

Keine Frage: Schule vermittelt Bildung und steht somit im Zentrum der Gesellschaft. Das zeigt sich gerade mal wieder in der Krise. Schule ist – und war es immer – nicht nur eine Viren-und-Bakterien-Gemeinschaft, sondern ein Subsystem der Gesellschaft, vielfältig mit den anderen Teilen der Welt verflochten. Eine Insel?

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21 Aug

Neues Schuljahr: Alles gut?

Ein Beitrag von Dr. Anja Reinermann-Matatko

Zur Person: Inhaberin des Büros SEP-Beratung (Schulentwicklungsplanung- Beratung), das mit dem IfpB eine Kooperation unterhält, genannt ArGe Bildung (Arbeitsgemeinschaft Bildung). Der Zusammenschluss ist aus der Erkenntnis entstanden, dass Schulträger und Schulen nicht nur Beratung zu den harten Fakten brauchen (Schülerzahlen, Räume, Schülerströme…), sondern oft auch pädagogische Fragen zu klären sind. Als Schulentwicklungsplanerin erhält Frau Dr. Reinermann-Matatko natürlich vielfältige Einblicke in die Realität unserer Bildungsinstitutionen.

Eben nicht!

Gedanken zu unserem Bildungssystem, nicht nur, aber besonders in Corona-Zeiten:

Die Schulschließungen aufgrund des Corona-Lockdowns waren zunächst eine Schutzmaßnahme für uns alle. Niemand konnte genau wissen, wie das Virus sich verbreitet und ob durch den Präsenzunterricht eine massive Streuung des Erregers stattgefunden hätte, die durch die Präventionsmaßnahme zu verhindern gewesen ist.

Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit mussten die Schulen sehr schnell und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entscheiden, wie sie mit der neuen Situation, dem Homeschooling, umgehen.

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18 Aug

Liveunterricht und alles gut – Wirklich?

Die Infektionszahlen steigen. Alle Welt redet von der zweiten Welle. Noch ein Lockdown – Horrorvorstellung! Die Angst wächst, dass die alte Normalität auf Dauer verschwindet. Na und?

Einer der jetzt häufig zitierten pädagogischen Glaubenssätze ist die Beschwörung der Live-Konstellation beim Lernen in der Schule. Ist denn wirklich alles gut, wenn die Schüler*innen ihre Lehrperson live im Klassenraum erleben?

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11 Aug

Gestohlener Sommer

Der gestohlene Sommer der Autonomie
Nehmt Abschied Brüder ungewiss …Ferien im Corona-Sommer

In einigen Bundesländern beginnt die Schule wieder, andre tauchen gerade in die Kernphase der Sommerferien ein. Auch in Corona-Zeiten kann, wer will, mit dem Fahrrad durch die Republik radeln. Außerhalb der Urlaubs-Hotspots finden sich genügend Pensionen und Herbergen, wo man, nach der Co2-freien Fahrt über Land, bei Maske und Distanzregeln sein müdes Haupt zur Ruhe betten kann. Die Gastwirte freuen sich, wenn Kundschaft kommt.
Vergeblich aber sucht man in diesem Jahr beim Radeln Ferienfreizeiten.

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03 Jul

Die richtigen Fragen

Nektar saugen: Her Spiewak stellt die richtigen Fragen!


Die Rubrik Wissen kommt in der ZEIT (räumlich!) ziemlich weit hinten. Bis man da ankommt, liegt die nächste Ausgabe oft schon auf der Treppe. In der letzten Ausgabe (Donnerstag, 25.6.) fragt der langjährige Wissen-Redakteur Martin Spiewak Schulleiter*innen von drei renommierten deutschen Schulen nach dem Guten, das in diesen Schulen in der Corona-Virus-Zeit passiert ist.

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26 Jun

Entwicklungsland Deutschland

Schulmädchen (Nepal)

Häme ergießt sich über deutsche Schulen. Die digitale Entwicklung verschlafen? Die Schulen sind im Weltvergleich zurückgeblieben? Peinlich für ein Industrieland? Die Coronakrise zeigt’s?

Tatsächlich ist die Bundesrepublik nicht eben weltweit führend, was die Ausstattung von Schulen mit digitalen Kommunikationswerkzeugen angeht. Das liegt unter anderem daran, dass digitale Arbeitsmittel im Bildungsbereich immer noch als Medien angesehen werden, verstanden als einseitige Kommunikationsmittel,

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